Aktuelles


In Rostocker Verbundenheit

„In Rostocker Verbundenheit!“ –
Der Verband Ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) und seine Geschichte

Es ist eine Geschichte, die in den ersten Nachkriegsjahren beginnt und bis in die heutigen Tage führt. Es waren junge Menschen, die nach der Nazi-Diktatur eigentlich nur in Rostock studieren wollten, sich aber bald gegen eine neue Diktatur wehren mussten. Auf sehr unterschiedliche Weise führte sie ihr Weg in den Westen, wo sie sich fanden und beschlossen, für ein gemeinsames Ziel einzutreten. Teilnehmen am Aufbau einer freiheitlichen Demokratie, sahen sie an als Verpflichtung aus ihren eigenen teils bitteren Erfahrungen. Nun haben sie Christiane Baumann ihre Geschichten erzählt und die hat sie aufgeschrieben. Daraus ist eine leicht lesbare Chronik entstanden, in der sich auch 60 Jahre Bundesrepublik widerspiegeln.
Erstmals wird die Geschichte des Verbandes Ehemaliger Rostocker Studenten kompakt aber doch differenziert zusammengefasst und für die Öffentlichkeit anschaulich dargestellt. Neben den persönlichen Geschichten der Mitglieder aus den vergangenen Jahrzehnten wird die politische Arbeit des VERS beleuchtet.
Die Veröffentlichung des Buches war nur möglich durch zahlreiche Spenden der VERS-Mitglieder und die finanzielle Unterstützung sowohl der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern als auch der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie durch die Stiftung Mecklenburg und die Universität Rostock. Allen Unterstützern sei auf diesem Wege noch einmal für ihr Engagement gedankt.

Zu beziehen gegen eine Spende von 10 Euro plus 2 Euro Versandkosten bei Anne-Dore Neumann, Tel.: 0381 498-2719, E-Mail: anne-dore.neumann@uni-rostock.de




Gedenkveranstaltung für Arno Esch in Rostock

Rund 50 Weggefährten von Arno Esch, Beschäftigte der Universität Rostock und Mitglieder des VERS haben am Dienstag, den 6. Februar 2018 dem von den Sowjets hingerichteten ehemaligen Rostocker Studenten gedacht. Arno Esch wäre an diesem Tag 90 Jahre alt geworden. Im Beisein des Rektors der Universität Rostock, Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck, legten die Mitglieder des VERS im Hörsaal der Universität einen Kranz zu Ehren Eschs nieder.

VERS-Nachrichten 2018

Die VERS-Nachrichten Nr. 48, Jahrgang 2018, sind mit folgenden Themen erschienen (Download hier) und werden in den kommenden Tagen verschickt.

VERS-Seminare von 1958 bis 2017

Eine Übersicht über die Themen der VERS-Seminare zwischen 1958 und 2017 finden Sie hier.

Die Titel der einzelnen Vorträge von 1990 bis 2017 sind hier aufgelistet.

Die Kurzfassungen der Vorträge von 2002 bis 2017 sind hier nachzulesen.


„Stier und Adler“

war der Titel der Tagung im vergangenen Jahr in Schwerin zum 200-jährigen Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Mecklenburg und den Vereinigten Staaten von Amerika. Dazu ist jetzt in der Schriftenreihe der Stiftung Mecklenburg der Tagungsband erschienen. Für die an der jüngeren Vergangenheit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren die Vorträge zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit und zum Austausch von Studenten und Wissenschaftlern der Universität Rostock und der Brown University in Providence, USA, in den 1980er Jahren von besonderem Interesse. Die schönfärberischen Formulierungen des damaligen Rektors, Prof. Wolfgang Brauer, wurden von den kritischen Zuhörern als extrem systemorientiert oder als naiv empfunden.

Karl Wockenfuß hat in seiner VERS-Publikation „Die Universität Rostock im Visier der Stasi“ aufgrund seiner Recherchen in den Akten der Stasi sehr ausführlich über dieses Thema berichtet und die Hintergründe offengelegt. Er konnte beweisen, wie die sogenannte wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Universitäten von SED und Stasi gesteuert war. Arvid Schnauer, der mit anderen VERS-Mitgliedern an der Tagung teilgenommen hat, wurde es versagt, diese Kenntnisse bei der Tagung vorzutragen. Ebenso wurde sein Diskussionsbeitrag über die Hintergründe dieser wissenschaftlichen Annäherung während des Kalten Krieges von Prof. Brauer durchweg ignoriert. Arvid Schnauer hat darüber in den VERS-Nachrichten  47/2017, Seite 24 ff, berichtet.

Im nun vorliegenden Tagungsband ist dem Rechnung getragen worden. Das Kapitel "Hinter den Kulissen: Die Beziehungen zur Brown-Universität (USA)" aus dem Buch von Karl Wockenfuß ist in einem abschließenden Abschnitt aufgenommen worden. Dadurch ist der geschichtsverfälschende Inhalt des Vortrags von Prof. Brauer deutlich widerlegt. Den Herausgebern des Tagungsbands sei dafür gedankt.


Stier und Adler, Herausgeber: Wolfgang Karge, Heiko Herold und Florian Ostrop, Hinstorff Verlag Rostock, 2017;  19,99 Euro,  ISBN: 978-3-356-02129-5


VERS-Nachrichten stehen zum Download bereit

Die VERS-Nachrichten stehen jetzt seit der Ausgabe 32 aus dem Jahr 2002 zum Download bereit. Sie zeichnen einen Rückblick auf die Geschichte des VERS der vergangenen 14 Jahre.




©VERS 2002 - 2018 letzte Änderung: 21.09.2018